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Hubert Themenstarter

Ort: Michelstadt
Höhe: 204 m ü.NN
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Hallo, liebe Forumianer,
hier ein Auszug aus WIKIPEDIA zum Thema KÄLTESUMME:
Die Kältesumme eines Winters oder Monats erhält man, indem man alle Beträge negativer Tagesmitteltemperaturen (Temperaturen unter 0°C) aufsummiert.
Dieser statistische Wert wird oft im Zusammenhang mit dem Gefrierverhalten von Seen herangezogen.
Um die Strenge eines Winters zu beurteilen, bildet man eine Summe aller negativer Tagesmitteltemperaturen von November bis März. Das Ergebnis liefert folgende Aussage:
Summe < 100 = sehr milder Winter
Summe 100-200 = normaler Winter
Summe 201-300 = mäßig strenger Winter
Summe 301-400 = strenger Winter
Summe > 400 = sehr strenger Winter
Herzliche Grüße
Hubert
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| 17.02.2011, 22:47 Uhr |
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weilheimvp
Ort: Weilheim i. OB.
Höhe: 571 m ü.NN
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Hallo,
naja wenn das so stimmt und nach den Werten der vergangenen Wochen sollte dies auch, dann haben wir hier einen der mildesten Winter!
Kältesumme 113,6
Gruß
Alex
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| 18.02.2011, 09:44 Uhr |
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Silvio
Ort: Chemnitz-Klaffenbach
Höhe: 360 m ü.NN
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Hallo Hubert,
die Defintion ist ja schön und gut, alllerdings sollte für die Beurteilung eines Winters anhand der Kältesumme auch die Höhenlage mit einfließen.
Bspw. wird im Flachland selten die 300K-Grenze überschritten trotz eines strengen Winters, andersherum ist beispielsweise gerade im mittleren und höheren Lagen des Erzgebirges oft der Fall, dass die 300K überschritten werden und somit wären viele Winter "streng".
Insofern sollte man sich evtl. auch bei den Wetetrdiensten eine neue Berechnung für die Beurteilung der Strenge eines Winters einfallen lassen, bspw. mit dem Einbeziehn der Höhenlage als bestimmten Faktor in der Berechnungsformel.
P.S: An meinen Stationen im mittleren Erzgebirge in Annaberg-Buchholz auf 653m liegt die Kältesumme derzeit bei 305,0K (--> stenger Winter per Definition) und in Chemnitz-Klaffenbach auf 360m (Erzgebirgsvorland) bei 278,9K (mäßig strenger Winter), man sieht also das bereits auf 300 Höhenmetern Unterschied einiges an Kältesummenunterschied zusammenkommen kann.
Grüße
Silvio
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| 18.02.2011, 12:30 Uhr |
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Hubert Themenstarter

Ort: Michelstadt
Höhe: 204 m ü.NN
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Hallo Silvio,
da gebe ich Dir schon recht! Aber man sollte nicht vergessen, dass besonders in Wintern mit vielen Inversionslagen die 300K gerade in den Niederungen durchaus häufiger erreicht werden können! Und da sieht es dann gerade oberhalb der Inversion schon ganz anders aus. Auch die hierbei auftretenden Nachtfröste können daran nicht sehr viel ändern.
Herzliche Grüße
Hubert
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| 18.02.2011, 14:01 Uhr |
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klaus112
Ort: Bühlertal
Höhe: 326 m ü.NN
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Hallo zusammen,
heute habe ich als Kältesumme 66.0 zubieten.
Das bedeutet nach der obigen Definierung, dass es bei uns ein sehr milder Winter bisher war.
Wenn man die heftigen Schneefälle Ende November und im Dezember und Januar mit Minus-Graden betrachtet, gleichzeitig die vielen Sonnentage mit Plus-Graden bis jetzt nicht außer Acht lässt, dann kann das schon stimmen.
Wir hatten im Südwesten, sprich im Schwarzwald, öfter sonnige Abschnitte mit Plus-Graden, während es in der Rheinebene neblig war, mit Minus-Graden.
Gruß
Klaus
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| 18.02.2011, 15:16 Uhr |
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gartenwetter
Ort: Nauendorf
Höhe: 335 m ü.NN
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Hallo,
ich kann eine Kältesumme vom 220,5 anbieten. Der Dezember hatte nur eine Durchschnittstemperatur von -4,40 °C und lag damit 4,60 K unter STDV. Nov., Jan. und Feb. waren dagegen eher mild.
Viele Grüße
gartenwetter
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| 18.02.2011, 15:54 Uhr |
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Tanner
Ort: Biere/Magdeburger Börde
Höhe: 84 m ü.NN
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Wenn man diesen Wert für seinen Standort schon über Jahre führt, kann man schon Rückschlüsse ziehen
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| 18.02.2011, 16:30 Uhr |
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Braun Helmut
Ort: Burgrieden
Höhe: 523 m ü.NN
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Hallo zusammen,
meine Kältesummen aktuell aus Burgrieden / Oberschwaben.
Bitte beachten, ich werte die Kältesumme von Nov- März aus, also unbedingt den Zeitraum angeben.
Grüße Helmut
http://www.burgrieden-wetter.de/html/kaltesummen.html
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| 18.02.2011, 19:54 Uhr |
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