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Guido Richter Themenstarter

Ort: Seelitz OT Zschaagwitz
Höhe: 270 m ü.NN
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Eigentlich wollte ich mich heute erneut auf den Weg nach Mecklenburg Vorpommern machen, doch das ist nun für morgen eingeplant. Stattdessen habe ich diesen herrlichen Wintertag lieber auf der Außenalster in Hamburg beim inoffiziellen Alstereisvergnügen verbracht. Offiziell ist die Außeralster derzeit nicht für das Vergnügen, bei dem normalerweise Glühweinstände und sonstige Buden direkt auf dem Eis stehen dürfen, freigegeben, dennoch weiß man hier die Situation zu nutzen. Die Buden stehen draußen oder auf den Bootsstegen und übers Eis darf man zu Fuß ja sowieso. Aus diesem Grund trieb es heute tausende Menschen auf die zugefrorene Außenalster. Ich war auch dabei und habe die Sonne auf mich wirken lassen und ein paar Eindrücke festgehalten, bevor ich mich gegen 17 Uhr durch zunehmende Kälte und einer frischen Brise auf den Weg nach hause machte.
Am frühen Mittag, etwa gegen 11-12, kam die Sonne durch und die eingewinterte Landschaft zeigte sich in voller Schönheit. Der pappige Schnee klebt überall an Vegetation und Bebauung.

Gegen 15 Uhr, Außenalster. Viele Spaziergänger und Familien genießen die Sonne, die in Hamburg schon seit Wochen nicht so lang schien.

In Richtung Innenstadt ein schönes Wolkengebilde. Kurzzeitig dachte ich an einen Schnee-Cb, war wohl aber ohne Niederschlag.



An einigen Stellen wurde der Schnee weggeschippt und die darunterliegende, spiegelglatte (da beregnet und gefrorene) Schicht wurde als Eishockey-Feld genutzt.

Blick Richtung Süden über die gesamte Außenalster. Man sieht sehr schön die verschiedenen Stufen des Eises und warum diese Bereiche nahe Brücken und Zuflüssen gesperrt sind.

Traumhafte Natur mitten in Hamburg.


Rettungsdienste waren ausreichend da, es gab sogar einige Verletzte durch Unachtsamkeit, die gelegentlich mit Pflastern aus der San-Station kamen.

Auch ein Eisrettungsboot war einsatzbereit. Die Kinder interessierten sich natürlich für Einsatzgeräte und Feuerwehrmänner.

Das größte Problem das Tages wohl: Wie kommt man auf und von einem zugefrorenen See, der normalerweise keinerlei Einstiegsmöglichkeiten hat? An einer Stelle hatte man ein Seil angebracht und so half man, wo man kann, um Blessuren von vornherein zu vermeiden.

Manchmal reichte auch das nicht und so musste mit ganzem Körpereinsatz zugesehen werden, dass alle heile bleiben.

Es wird geholfen, wo man kann.

An einigen Stellen half man sich gegenseitig oder versuchte selbst sein Glück. Links im Bild ist eine vereiste Stelle, an der geschätzte 200 Menschen mit zirkusreifen Vorstellungen versuchten, auf die Außenalster oder von der Außenalster runterzukommen. Nicht selten musste ich lachen, obwohl ich eigentlich nicht wollte, immerhin reichte es schon, dass ich dort Fotos vom "Elend" anderer gemacht habe. Später stand ich oben auf dem Podest/Steg und wurde unfreiwillig zum Helfer für viele "Aussteiger". Womit man die Leute so glücklich machen kann Für alte Menschen übrigens ganz selbstverständlich. Einige werden das immerhin so schnell oder nie wieder erleben und sind zurecht noch im hohen Alter mit auf dem Eis.

Wenns nicht klappt...kneifen und durch!

Ein reines Jura-Schild.

Ich mache ich auf dem Weg zurück, während immernoch Menschenmassen unterwegs sind.
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| 30.01.2010, 19:50 Uhr |
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Wetter84130
Ort: Dingolfing
Höhe: 364 m ü.NN
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Hallo Guido,
sehr informativ und schöne Bilder.
Zitat:
Für alte Menschen übrigens ganz selbstverständlich. Einige werden das immerhin so schnell oder nie wieder erleben und sind zurecht noch im hohen Alter mit auf dem Eis.
Klingt schon fast makaber ... 
Vielleicht gibts auf Grund einer eventuellen Klimaverschiebung, in Zukunft öfter solche Winter
in Eurer Gegend.
Dann können sich auch die älteren Mitbürger regelmäßig am Winter erfreuen,
bevor sie der Sensenmann holt. 
Viele Grüße - Servus - Georg
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| 30.01.2010, 20:29 Uhr |
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Dete
Ort: Lienen
Höhe: 64 m ü.NN
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Hey Guido,
sehr schöne "Moment"-Aufnahmen....
....halt das wahre Leben in einem schönen, kalten und schneereichen Winter 2009/2010.
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| 30.01.2010, 21:53 Uhr |
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